March 23, 2009

SO WAR'S !! damals...

¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬
Status ⇒ ⇒ WORK IN PROGRESS
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^


So ist es also gewesen, damals...

⇒ ⇒ VORZEICHEN
  • Ein Pfleger der Nachtschicht
    LET IT SHINE, sind Sie wirklich sicher, dass sie auf die Psychotherapie-Station wechseln möchten? Sind Sie siche dessen absolut sicher? Sind Sie mal drüben gewesen? Ich rate Ihnen, gehen Sie mal rüber und schauen Sie es sich mit einem kritischen Auge an. Es gibt vieles, das auch gegen die Psychotherapie-Station sprechen könnte... Auch der Wald hier draussen: Da gibt es bestimmt irgend ein Problem damit. Oder die Asylanten hier in der Nähe: Da ist es doch so einfach, sich wieder Drogen zu beschaffen und deshalb ist auch die Versuchung immer mitbegleitend. Vielleicht wäre doch eine andere Klinik auch eine Option, überlegen Sie es sich doch.

  • Ich verstand nur Bahnhof und machte mir nichts draus. Wir hatten immer viel gelacht und es war immer lustig gewesen, mit diesem Pfleger. Dass dies nicht einfach nur Geschwätze sein sollte sondern aus ganz bestimmten Gründen erzählt wurde, auf die Idee wäre ich zu dieser Zeit nie und nimmer gekommen. Wieso auch? Ich hatte den Entzug erfolgreich hinter mir gebracht, hatte ein sehr sehr starkes Gefühl von Befreiung erlebt und hatte mich selbst um einen Termin für eine sehr detaillierte Anamnese bemüht, denn es war mir wichtig, die Zeit in der Klinik so sinnvoll und fruchttragend wie möglich zu gestalten.

    Also habe ich geantwortet "Wald, Architektur, Asylanten, was auch immer: Ist alles nicht wichtig für mich! Ich brauche keinen See und ich brauche kein Zimmer mit Aussicht auf die Alpen. Was ich jetzt dann benötigen werde ist ein guter Therapeut der mit mir gut zusammen arbeitet. Ausserdem brauche ich diesen geschützen Rahmen, um gewisse Dinge überhaupt angehen zu können und mich bestimmten Herausforderungen stellen zu können. Wenn die Arbeit mit dem Therapeuten gut ist, dann habe ich alles was ich haben wollte."


Diese Unterhaltung geschah also etwa 3 bis 3 1/2 Wochen nach Eintritt. Für mich eine irgendwie rätselhafte Unterhaltung, die ich nicht zu einordnen wusste. Deswegen ist sie mir auch so in Erinnerung geblieben. Inzwischen sehe ich darin doch schon den ganzen Rest meines Aufenthaltes in der Klinik.
Weshalb man schon damals wusste, dass es nicht unbedingt das Beste gewesen wäre, auf die Psychotherapie-Station zu gehen, weiss ich bis heute nicht. Und wenn man es schon damals wusste, waren auch schon damals die Voraussetzungen gegeben, welche dann später zum Problem führen sollten.

Nun die 1 Million Frage
Wenn man schon damals den Konflikt kannte, wieso hat man nicht schon damals etwas dagegen unternommen? Wieso war es nicht möglich, offen mit mir darüber zu reden und mir zumindest den Hauch einer Chance lassen, nicht in die Scheisse zu treten?

Dies ist eine der vielen Fragen, die vermutlich auch ein Richter fragen wird.


⇒ ⇒ FEHLERHAFTE DIAGNOSE

Das erste Mal, hörte ich dies noch auf der Akut-Station, das heisst noch während den ersten 3 Wochen in der Harten Klinik. Im Laufe der nächsten paar Monate, wird mir das immer wieder unter die Nase gerieben. Immer wieder lenkt irgend ein Pfleger die Unterhaltung in diese Richtung und kann so - gerade völlig passend zu den Umständen und völlig "spontan" - diesen Gedankengang bei mir deponieren.

Und das geht in etwa so, bei jedem der Pfleger tönt es in etwa gleich.
Ich bin immer wieder überasscht und kann jedesmal nur staunen, was für Diagnosen Ärzte stellen über einen Patienten, den ich dann später bei mir auf der Station habe und somit hautnah miterlebe über relativ langer Zeit. Was wir auf dem Papier erhalten erkennen wir überhaupt nicht in unserem Patienten, die Schlussfolgerungen des Arztes sind nicht erkennbar und nachvollziehbar, am lebenden Objekt.

Oder, besser gesagt, das Papier wird dem lebenden Objekt nicht gerecht. Alles was da beschrieben, was herausgesehn wird stimmt, an und für sich. Oder ist zuerst einmal nicht à priori bestreitbar. Doch das Stück Papier klammert in seiner Interpretation der Welt und des Menschen - in seiner (natürlich auch berechtigten) Funktion als Werkzeug für Ärzte, Klinik, Versicherungen, Ämter - einen grossen Teil davon aus, was diesen Menschen aber schlussendlich als das ausmacht. Sehr vieles wird ausgeblendet und als "nicht relevant" befunden, wobei immer und immer wieder genau das Ausgeblendete unendlich vieles sein kann. Und es kann genau den Teil der Persöhnlichkeit ausmachen, die dem Ganzen einen nachvollziehbaren Sinn geben, die es für uns erst zu etwas Verständlichem macht.

"Papier ist geduldig" stimmt immer wieder. Der Befund auf dem Papier stimmt, oder hat zumindest keine erkennbaren Fehler oder Wiedersprüche. Das Papier "funktioniert" und ist korrekt, als eigenständiges Blickfeld. Doch, leider, nicht immer stimmt es mit dem lebenden Objekt überein, was aber zu Unterstützen gilt. Ja... Da können wir Pfleger dann nur noch staunen! Also werden wir probieren, unser Teil zu machen und unsere Sichtweise beizusteuern. Und zwar so gut wie es uns möglich ist.
Ich denke, dies ist insofern wichtig, als es zeigt dass die Kontroverse, die Kritik an den Ärzten bezüglich richtiges Verständnis des Patienten, diese Polemik nicht auf meinem Mist gewachsen ist. Es wurde nicht von mir zum ersten Mal dieser Aspekt hervorgebracht und somit genau den Knackpunkt ins Spiel gebracht, der am Ende das ganze Spielchen der Ärzte ausmachen wird.

Und wichtig finde ich auch folgenden Aspekt: Die Tatsache, dass Pfleger (heisst Personal der Klinik und somit Menschen die beauftragt sind, meine Genesung zu unterstützen) diese Erkenntnis und Schwierigkeit mitteilen, lässt mich automatisch zur Schlussfolgerung kommen, das Problem sei erkannt und angesprochen worden und, somit, sei das Auftreten von Problemen und Missverständnisse die gerade auf diesen Sachverhalt zurück zu führen sind, praktisch ausgeschlossen!!! Wenn von Seiten der Profis diese mögliche Ursache von beruflichen und Menschen betreffende Fehlern wahrgenommen wurde, komme ich gar nicht auf die Idee, später könnte in meinem Fall sehr vieles gerade von dieser Sache abhängen.

Niemals, nicht in Tausend Jahre, würde ich auf die Idee kommen, das Ansprechen von möglichen Fehlbeurteilungen sei das gewünschte und lang ersehnte Stichwort, auf das mein Oberarzt seit einer ganzen Weile intensiv am arbeiten ist!!!

Die Bemerkung eines Pflegers bezüglich fragliches (oder gar falsches) klinisches Bild, und das noch bevor ich auf die Psychotherapie-Station gewechselt hatte,sprich doch für sich.
  1. Entweder war ein solches Papier schon vorhanden zu diesem Zeitpunkt

    oder

  2. man wusste bereits, es würde in naher Zukunft auftauchen.


So oder so... Der reine Wahnsinn! Reif für das Irrenhaus und den Wahnärzten. Doch... wie konnte es überhaupt dazu kommen? Wie können die beide Möglichkeiten oben erklärt werden?

  1. Ein Arzt hatte einen solchen Fehler gemacht und ich wurde nicht darüber informiert, trotz der möglichen katastrophalen Auswirkungen auf meine Behandlung. Ich habe mir immer wieder den Kopf darüber zerbrochen, wo dieser "verbrecherische" Fehler begangen wurde.

    • Stammt er aus meiner ambulanten Therapie im PUK, im Rahmen eines Methadonprogramms,die schon sowas wie 15 Jahre zurückliegt?

    • Oder kam man zu einen solchen Trugschluss während der ersten 2 Wochen auf der Akut-Station der Harten Klinik wo der Entzug erfolgte, um dann auf die Psychotherapie-Station wechseln zu können?

    • Die Wahrscheinlichkeit, ich verdanke nun all die Missverständnisse und die daraus folgenden Spannungen 2 oder höchstens 3 Sitzungen im Drop-In, beim Therapeuten der Professor NO für die Nachbetreuung vorgesehen hatte (und den er mir entschieden aber erfolgslos unterjubeln wollte), wird immer grösser. Zuerst war es in meinen Augen völlig unmöglich, dass in 3 Sitzungen im Drop-In der Grund zu suchen sei, weshalb nun meine Behandlung misslingen könnte. Leider denke ich, inzwischen, diese absurde und unwahrscheinliche Ursache ist die wahrscheinlichste Erklärung für den Anfang meines Endes (auf Zeit)... Ist es nicht bemerkenswert, dass Professor NO der Boss des Idioten ist, der lieber Pizzaiolo hätte werden sollen als Menschenleben zu versauen? Idiot natürlich einzig dann, wenn er tatsächlich mein Leben verpfuscht hat... Zuerst gilt die Unschulds-Vermutung. Diese wird bald überprüft werden.


    So oder so, hier stellt sich zusätzlich noch die - nicht unwichtige - Frage, wie zum Teufel ein solches Blatt Papier in die Harte Klinik gelangen konnte und wie es dazu kam, dass die Auflösung des Verdachts auf Psychose zum Auftrag meiner Behandlung wurde!!!

  2. Es ist gängige Vorgehensweise in der Harten Klinik, unerwünschte Patienten auf diese Weise zu "entsorgen".

    Kurz und bündige Aussage, die aber das Blickfeld auf riesige, hässliche, böshafte Abgründe in Aussicht öffnet!!!


Noch schnell: Genau wie der oben beschriebene Sachverhalt "Vorzeichen", ist auch dies ein Anhaltspunkt der mich zur (für mich schon als "unmenschlich" zu bezeichnende) Schlussfolgerung bringt, ich habe niemals - zu keinem Zeitpunkt - eine echte, reale Chance auf eine erfolgsreiche und "normal ablaufende" Therapie gehabt. Genau diese Art von Option und Schlussfolgerung machte das Ganze zu etwas Undenkbarem, zu einem so absurden Szenario, dass ich ihn sehr lange schon für "Surreal" hielte, als die letzte Möglichkeit die aber gleichzeitig auch jedes Vertrauen in den Menschen genommen hätte!


⇒ ⇒ DAS WESENTLICHE

Donnerstag, 14. Februar 2008
============================
Viel unterwegs gewesen, mit der jungen Dame. Sie hat sogar einige "Therapien" versäumt (konnte man zu diesem Zeitpunkt wirklich noch von Therapie reden?) und hat den Nachmittag und den Abend mit mir verbracht. Irgendwann sage ich, sie sollte doch Joe Abfall anrufen, schliesslich würde er bestimmt an sie denken. "Nee... will ihn nicht stressen." Als ich den Vorschlag brachte, wir könnten noch zu einem Platz gehen, den ich sehr mage und der einen grossen symbolischen Wert für mich bekommen hat ("Da hat's 'ne kleine Holzbank und Aussicht, auf ein kleines, ja schon winziges Tal, mit einem kleinen Bach. Und man sieht immer wieder wunderschöne Vögel die majestätisch ihre Kreise fliegen.", sage ich). "Nee... Jetzt muss ich langsam aber sicher ziemlich schnell in die Klinik zurück. Ich muss zumindest schnell erzählen, was heute war!" Sie hat also ihre Therapeutin getroffen und ist am Abend wieder mit mir unterwegs gewesen, die Klinik unsicher zu machen. Ganz ganz böse Subjekte, sind wir an diesem Abend gewesen! (Und das ist Sarkasmus, ihr Hohlnüsse von Stinky Beatles!)

Ich sage, dass man wahrscheinlich nicht erfreut sein wird, wenn man mitbekommt, dass die junge Dame die ganze Zeit mit mir verbracht habe. Ich denke laut darüber nach, wie man sicher gegen diese gemeinsamen Ausgänge sei, von Seiten der Therapeuten. Wie man sicher etwas dagegen auszusetzen habe. (Ich meine, wenn man bedenkt, was zuvor alles geschehen war, wie Joe Abfall plötzlich auftauchte, wie die junge Dame dennoch jede Sekunde in meiner Nähe verbrachte an der sie die Gelegenheit dazu hatte, wie mir Mitpatienten die junge Dame als Kreatur des Teufels geschildert hatten...) Eben, 1'000 Dinge deuteten darauf hin, dass man in der Klinik überhaupt keine Freude hatte, an unserer gemeinsamen verbrachten Zeit. "Nee... Denkst du, die haben was dagegen?"

Freitag, 15. Februar 2008
=========================
Die junge Dame tritt aus der Klinik aus, kurz vor Mittag. Sie wird mit (sprichwörtlich) Kind und Kegel zu ihrer neuen Bleibe gefahren, einer Betreuten Wohngemeinschaft einige Kilometer von der Klinik entfernt. Sie gibt mir nochmals ihre Telefonnummern: eine, die ich schon seit einiger Zeit habe und gewöhnlich benütze um sie zu erreichen, und eine zweite, die sie sich neulich zugelegt hat. Ich werde im Laufe des Nachmittags auf die Psychotherapie-Station begleitet. Die meisten Mitpatienten sind schon nicht mehr da und werden das Wochenende ausserhalb der Klinik verbringen. Ich werde höflich empfangen, von dem Pfleger der später meine Bezugsperson sein wird.

Samstag, 16. Februar 2008
=========================
Ich habe die Nacht durchgeschlafen und fühle mich prächtig. Es ist die erste Nacht seit mehreren Wochen, die mir einen unuterbrochenen Schlaf gönnt, über mehr als 2 oder 3 Stunden... Als ich frühstücken möchte, kommt der Pfleger dazu, der psychiatrische Pflege für eine Kunst hält, wenn verglichen mit der Ansicht der meisten Ärzte, sie sei eine Wissenschaft. Er ist mir auf anhieb sympathisch und wir sind auf einer ähnlichen Wellenlänge unterwegs. Ob dies auch zur Beherrschung seiner Kunst gehört, kann ich nicht genau sagen. Später wird sich jedenfalls zeigen, dass wir in der Tat bei den verschiedensten Angelegenheiten eine ähnliche Einstellung haben und ähnliche Meinungen vertreten. Wir werden zwischen 8 und 9 Uhr morgens ins Gespräch kommen, dass sich über mehrere Stunden ziehen wird. Es geht über Religionen, Antropologie, Biologie, Soziologie, Psychiatrie, Politik und noch vieles mehr. Ich sage ihm, es sei wahrscheinlich das erste Mal in meinem Leben, dass mich jemand sofort nach dem Aufwachen in ein Gespräch verwickeln kann, dass mich so interessiert und dem ich mit solchem Enthusiasmus beitrage.

Die junge Dame scheint vom Erdboden verschluckt geworden zu sein. Sie nimmt nicht ab, wenn ich anrufe, sie antwortet nicht auf meine SMS. Ich mache mir schon etwas Sorgen... Da sie aber zuvor nie auf meine SMS geantwortet hatte, muss ich mir diese Tatsache immer wieder zu Gedächtnis führen.

Sonntag, 17. Februar 2008
=========================
Genau wie gestern, ist heute ein wunderschöner Tag, die Sonne strahlt und es ist frühlingshaft warm. Wieder scheint die Sonne in die Küche der Psychotherapie-Station, wieder ist "der Künstler" im Raum und unterhaltet sich mit mir. Wie reden über grosse Menschen, grosse Denker, grosse Geiste. Wir reden über Jesus, Mahatma Ghandi, den Dalai-Lama. Wir reden über Wasserstoff. Und wir reden darüber, wie Mahatma Ghandi und so viele andere, einerseits schon so weit entwickelt waren, dass sie vermutlich zeitweise Dimensionen erreichten, die für uns normalen Sterblichen gar nicht vorstellbar sind. Wie reden darüber, wie Mahatma Ghandi und so viele andere, auf der anderen Seite viele "um so menschlichere" Macken und Marotten hatten. Dass sie sich zeitweise sehr sehr schwer mit "dem menschlichen" taten, dass sie im Alltäglichen oft an kleinen Dingen schon grosse Hindernisse erleben konnten.

Ich sagte "Gott sei Dank, ist dem so. Denn, wenn sie nicht einmal mehr im Menschlichen "menscheln" würden, wären sie für uns auf immer unerreichbar und unverständlich geblieben! Wenn sie in ihrer Wahrnehmung von Leben, Göttlichem, Menschlichem, wenn ihre Abstraktions- und Philosophie-Ebenen so unglaublich weit weg von uns sind, und dann noch dazu in ihrem Alltäglichen, in ihrer Irdischen Existenz und ihrem "Mensch sein" genauso weit gewesen wäre, hätte niemand von uns auch nur die kleinste Chance gehabt, sich an ihren Gedanken zu erfreuen und daraus etwas zu lehren. Niemals...

Ich bedanke mich für diesen zweiten geistig so wertvollen Morgen. "Der Künstler" sagt zuerst, es sei der Sonne zu verdanken, dass wir einen solchen Austausch hatten, der Sonne die weiterhin unsere Haut und unsere Herzen streichelt. Danach sagte er noch "Nein... Ich bedanke mich bei Ihnen! Denn... Auch ich habe immer wieder Mühe damit, auch für mich gibt es immer wieder Schwierigkeiten darin, mich auf DAS WESENTLICHE zu konzentrieren, Energien dort einzusetzten, wo man sie auch umwandeln kann."

Schöner Satz, schönes Bild. Dies waren damals meine Gedanken zu diesen Äusserungen "des Künstlers". Viel mehr habe ich nicht darin interpretiert, doch sie sind mir geblieben weil ich sie so perfekt passend auf meine Situation fand, so genau mein Wochenende beschreibend, wo ich doch absolut Null Lebenszeichen der jungen Dame bekommen hatte. Bis vor kurzem waren wir praktisch 24/7 wenige Meter von einander entfernt gewesen, oder wir wussten von einander wo sich der Andere gerade befand und was er gerade machte. Wir wussten was er denkte, wie er sich fühlte.

Und nun, von einer Sekunde auf die Andere, NADA MAS. Wenn ich denke, dass man sich noch gewünscht hat, wir kommen so "richtig zusammen", am Valentinstag! Naja... Was die Therapeuten zu diesem Zeitpunkt nicht wussten: Wir waren schon seit viel früher "richtig zusammen", aber nicht mit Mund und Zunge, nicht im Bett und nicht mit den Händen, nein.... Wir sind ziemlich sofort zusammen gekommen, auf eine Art und Weise die sie einer gar nicht vorstellen kann, wenn er es selbst noch nicht erlebt hat!

AB ENDE MÄRZ 2008
=================
Später dann, immer wieder, wie auch jetzt, stellt sich mir eine Frage. Eine Frage dessen Antwort ich inzwischen bestens kenne. Ich weiss sie, ich spüre sie, ich ahne sie, doch - zum Teufel nochmal - niemand hat sie mir je gegeben, bis jetzt nicht! Wie kommt es, dass der Pfleger mir (indirekt) gratuliert, dafür dass ich mich über das Wochenende AUF'S WESENTLICHE KONZENTIERE? Wie kommt es, dass er damals schon weiss, dass ein Teil von mir Stress hat, weil er sich sorgen um die junge Dame macht?



⇒ ⇒ NEXT ITEM